Überall auf Twitter und in den Medien kann man lesen das es ein neues Gesetz gibt. Ab 'heute' darf einer Versicherer seinen Kunden und Kundinnen nur uni-sex Prämien / Beiträge rechnen. Im Grunde genommen logisch aus Sicht der Anti-Diskriminierung. Weniger logisch vielleicht ist aber das die zwei klar spezifische Risiken entsprechen, wobei Frauen das geringere Risiko sind und dementsprechend eigentlich weniger zahlen müssten. Die Frage kommt also hoch wie man unterschiedliche Zielgruppen jedoch ansprechen darf.
Kann die Betonung so gestrickt werden das nur Frauen (oder nur Männer) sich angesprochen fühlen? Darf man die Gestaltung eines Produkts und dessen Werbung schon auf Zielgruppen fokussieren? Nebenbei kann man sich die Frage stellen in wie weit dieses Gesetz die Gleichberechtigung von Männer und Frauen tatsächlich beschleunigen wird.